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CodeCamp 48h 2013

Vorab: Die Eventwebsite. 2 Tage an der Programmierung eines Arduino-Boards, eines dazugehörigen Webservers auf C#-Basis und eines minimalen Web-Frontends gesessen. Meine kleine, in einer halben Stunde zusammengefrickelte Abschlusspräsentation sowie ein Dump meines dazugehörigen Codings dazu.

Nebenbei etwas über das AngularJS-Framework erfahren: Hätte nicht gedacht, dass mittlerweile die ganze Darstellungslogik wieder auf die Clientseite ausgelagert wird :)

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an die Investoren und Organisatoren des CodeCamp48h in Wernigerode!

und das dritte Semester…

Eigentlich schade, dass ich in meinen Blog nur darüber berichte, das ich das jeweils nächste Informatiksemester beendet habe. Naja, die Hauptquelle aller Projektentwicklungen findet sich momentan auch eher auf meinem Mono-D Blog.

Dennoch sehen die Ergebnisse gar nicht so schlecht aus, denn bisher hab ich alle Klausuren auf Anhieb bestanden.

Zweites Informatik-Semester soeben beendet

Vor ein paar Stunden habe ich meine letzte Prüfung geschrieben – jetzt heißt es: Auf die letzten Ergebnisse warten und Semesterferien geniessen – die ersten (sehr) guten Zensuren gab es bereits jetzt schon. :)

Was mich jedoch beim Anblick auf die Prüfungsstatistiken stark beunruhigt hat, sind neben den Durchfallquoten die Anzahl der Prüfungsteilnehmer: Waren es im ersten Semester für Mathematik/Statistik 1 noch 42 Teilnehmer, so haben sich vor dieser Prüfungszeit gerade einmal noch 25 Leute für Physikalische/Elektrotechnische Grundlagen angemeldet. Nach nur einem Semester! Wow.

Viele haben Informatik demnach denkbar nur als sogenanntes Parkstudium gewählt, aus scheinbarer Alternativlosigkeit, was die Auswahl möglichen Studiengängen angeht, oder, was viel eher zutrifft, aus Selbstüberschätzung nach dem Motto „Ach das, das krieg ich schon hin irgendwie..“, wobei der Laptop dann trotzdem mit in die Vorlesung genommen und fast auschließlich zum Zeitvertreib genutzt werden.

Dennoch würde ich in Informatik nicht wirklich einen NC haben wollen – das näme sehr vielen (wir mir, der einen „noch“-guten Abi-Schnitt von 2.4 hat) die Chance, sich später zu profilieren und Informatik-spezifische Stärken auf- und auszubauen.

Warum nicht den eigenen Stromverbrauch visualisieren?

Angesichts der hohen Stromrechnungen des letzten Jahres hatte ich nun doch das Bedürfnis, zu analysieren, wer wann wie viel und wie lange verbraucht. Obligatorisch in Kombination mit dem Austesten neuer Technologien. Ich entschied mich für die Web-Basis, da mir hier vor allem ein sehr guter Diagramm-Generator sowie eine optimale Datenbankanbindung dank eigenem lokalen Webserver gegeben war. Schnell ein kleines Web-Interface zusammengeschustert – ein Rahmen, einige Menüpunkte sowie allgemeine Layoutfrimeleien – fertig. Mit konventionellem Programmieraufwand, wie man ihn von desktopgebundenen Applikationen her kennt, hätte das nur noch länger gedauert und bei weitem nicht so gut ausgesehen!

Nachdem die Datenbank sowie das Eingabeformular aufgesetzt waren, gab ich die schon während der Entwicklungszeit abgelesenen Zählerstände plus dazugehöriger Uhrzeit ein. Davon ausgehend sollten nun alle Berechnungen stattfinden:

  • Absoluter Stromverbrauch im Wochenverlauf (einfaches W(t)-Diagramm)
  • Vergleich von Tagesverbrauchen (ebenfalls W(t), jedoch beginnt jeder Tag erneut bei (0,0); Sollten tagesinitiale Messungen nicht um 0.00 Uhr getätigt worden sein, wird ein konstanter Stromverbrauch bis zum ersten Messpunkt angenommen, sodass eine weitgehende Korrektheit aller Darstellungen angenommen werden kann)
  • Die jeweils zwischen 2 Messpunkten vorhandene, durchschnittliche beanspruchte Leistung in Watt (P(t)-Diagramm), sodass es erkennbarer ist, welcher Verbraucher zu welcher Zeit Strom zieht.
  • Statistische Hochrechnungen:
    • Totaler Stromverbrauch  pro Tag (Ist eine Messreihe nicht genau über 24h erfolgt, werden die Eckdaten (Letzter Zählerstand – Erster Zählerstand) durch den Messzeitraum dividiert, und anschließend mit 24 multipliziert, sodass auch hier der totale 24-Stundenverbrauch geringfügig erschätzt wird)
    • Schätzung des Jahresverbrauchs (Alle bei 1. geschätzten Tagesverbrauche werden gemittelt und mit 365.25 Tagen multipliziert)
    • Ermittlung der zu erwartenden Stromkosten

Da man jetzt nur noch fortlaufend die Zählerstände eintragen braucht, ist diese Visualisierung enorm praktisch: Einzelne Tätigkeiten, wie z.B. Essen kochen oder Fernsehen, die man selber einer Uhrzeit zuordnen kann, sind nun sehr einfach mit den jeweiligen Zählerständen assoziierbar.

Diagramme wiesind dann kein Problem mehr.

Insgesamt ein interessanter Zeitvertreib, gerade in der Ferienzeit ;D

 

Studium begins – 09/2011

Die Zulassung für’s Studium ist soweit glatt verlaufen – da es keine notentechnische Beschränkung für Informatik gab, konnte man die Sache auch entsprechend gelassen angehen. Jetzt noch die Immatrikulation fertig machen, dann kann das Studium (sowie der Mathe-Wiederholungskurs!) an der HS Harz losgehen.