Nachtrag zu ‘Manjaro’

Mittlerweile gefällt mir die gesamte Linuxwelt dermaßen, dass ich beinahe gänzlich auf die stets brandneue Distro (durch ein Rolling Release – sogar des Kernels!) umgestiegen bin — die ganze Palette an Standardsoftware ist sowieso schon verfügbar, und die nötige Software, die ich benötige, um meine C#-Projekte weiterzuentwickeln, Mono und MonoDevelop, habe ich kurzerhand selbst gebaut und (ganz im Sinne der Entwicklercommunity) veröffentlicht.

Selbst GIMP hat sich schon das erste Mal als prima Substitut für Photoshop herausgestellt – für triviale Aufgaben ist nur minimale Umgewöhnung notwendig, um die gleichen Resultate zu erzielen :-)

Manjaro

Linux. Fast kein Windows mehr – bei gleicher Performance, bisweilen gleicher Software, gleicher Hardwareunterstützung. Ohne für die Installation eine Konsole zu Gesicht bekommen zu müssen. Mint war zwar als Ubuntu-Derivat gut, jedoch schlägt Manjaro als Arch-Distribution mindestens um eine Rolling Release-Strategy, wodurch auch der Kernel permanent auf dem neuesten Stand gehalten werden kann, und nicht nur einzelne Pakete, wie es bei den meisten anderen Distros der Fall ist:

Manjaro Desktop

Das untere Panel lasse ich ausblenden, sobald die Maus den Rand verlässt! ;-)

Die Entwicklung der meist freien/frei verfügbaren Software ist einfach nur phänomenal – und ich werde von nun an einfach mal by default das Linux booten, und *nicht* Windows – auch wenn es extrem einfach und flexibel dank Grub ist. Grafische Spielerei ist mir btw. nicht so wichtig – dafür aber sehr wohl Responsivity und Flexibilität.

Intention dieses Beitrags: Testet Manjaro! :-)

LaTex anstatt Word

Software sollte das Vorhaben des Users so einfach wie möglich umsetzbar machen.

Was das Schreiben von Aufsätzen und anderweitigen Textdokumenten bzw. Dokumentationen betrifft, sollte entsprechende Software am besten so gestaltet sein, dass man sich mehr Zeit dem eigentlichen Schreiben widmen kann, anstatt sich mit dem mühseligen Formatieren von einzelnen Wortgruppen u. dgl. rumschlagen zu müssen: Und weil mir in der frühen Jugend die Verwendung von M$ Word eingebläut wurde, hat sich bei mir mit der Zeit eine immense Abneigung z.B. gegenüber dem manuellen Anlegen von Indizes eingestellt. Nun hat es circa 9 Jahre gedauert, dass ich etwas besseres kennen lernte: LaTex – Ist nur zu Empfehlen, eine echte Erleichterung für den Nutzer, da man hier nur ein rohes Skript aufsetzt, und ein Knopfdruck genügt, um das fertige PDF oder anderweitig printfertige Kompilat zu erzeugen. Mathematische Formeln können perfekt formatiert werden, Bilder, Anhänge und Frontseiten stellen kein Problem dar. Obendrein ist es kostenlos, erweiterte Editoren wie TexMaker stellen puren Genuss dar, wenn es um höchstmögliche Automatisierung geht.

Als eine Sparmaßnahme für Schulen wäre es unabdingbar, Software wie LaTex zu etablieren – höchste Ansprüche an standardisierte Formatierung von wissenschaftlichen Arbeiten wären nicht erst per zeitraubendem Herumprobieren zu befriedigen, sondern sind größtenteils schon vorinstalliert, was LaTex betrifft.

und das dritte Semester…

Eigentlich schade, dass ich in meinen Blog nur darüber berichte, das ich das jeweils nächste Informatiksemester beendet habe. Naja, die Hauptquelle aller Projektentwicklungen findet sich momentan auch eher auf meinem Mono-D Blog.

Dennoch sehen die Ergebnisse gar nicht so schlecht aus, denn bisher hab ich alle Klausuren auf Anhieb bestanden.

Photo taken by me at a good friend’s party – it’s been awesome, and so the picture is (okay, though the quality is a bit low due to 3MP phone cam only)

Zweites Informatik-Semester soeben beendet

Vor ein paar Stunden habe ich meine letzte Prüfung geschrieben – jetzt heißt es: Auf die letzten Ergebnisse warten und Semesterferien geniessen – die ersten (sehr) guten Zensuren gab es bereits jetzt schon. :)

Was mich jedoch beim Anblick auf die Prüfungsstatistiken stark beunruhigt hat, sind neben den Durchfallquoten die Anzahl der Prüfungsteilnehmer: Waren es im ersten Semester für Mathematik/Statistik 1 noch 42 Teilnehmer, so haben sich vor dieser Prüfungszeit gerade einmal noch 25 Leute für Physikalische/Elektrotechnische Grundlagen angemeldet. Nach nur einem Semester! Wow.

Viele haben Informatik demnach denkbar nur als sogenanntes Parkstudium gewählt, aus scheinbarer Alternativlosigkeit, was die Auswahl möglichen Studiengängen angeht, oder, was viel eher zutrifft, aus Selbstüberschätzung nach dem Motto “Ach das, das krieg ich schon hin irgendwie..”, wobei der Laptop dann trotzdem mit in die Vorlesung genommen und fast auschließlich zum Zeitvertreib genutzt werden.

Dennoch würde ich in Informatik nicht wirklich einen NC haben wollen – das näme sehr vielen (wir mir, der einen “noch”-guten Abi-Schnitt von 2.4 hat) die Chance, sich später zu profilieren und Informatik-spezifische Stärken auf- und auszubauen.